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Sternstunde Fusion: Grünes Licht für Fusionen!


Aus dem "der artikulator" 06/2017:

 

Sternstunde Fusion: Grünes Licht für Fusionen!

(22. Dezember 2017) – Zahntechniker-Innung Berlin-Brandenburg (ZIBB), Zahntechniker-Innung Sachsen-Anhalt (ZISA), Zahntechniker-Innung Westsachsen (ZIWS) - von diesen Namen dürfen und müssen wir uns jetzt verabschieden und uns an einen neuen gewöhnen: Mitteldeutsche Zahntechniker-Innung (MDZI)!

Wir haben lange gewartet und schon ein wenig gezittert, ob sie in diesem Jahr überhaupt noch kommt, nun aber sind die Genehmigungen der Wirtschaftsministerien der von der Fusion betroffenen Bundesländer da und das Ergebnis ist erfreulich. Die Wirtschaftsministerien haben dem Fusionsantrag der Innungen Berlin-Brandenburg, Sachsen Anhalt und Westsachsen zugestimmt. Ab 1.1.2018 werden wir zur Mitteldeutschen Zahntechniker-Innung verschmelzen. Mit neuem Namen geht auch ein neuer Auftritt einher:

Folgerichtig wird auch unsere Internetseite ab 1. Januar 2018 eine neue Adresse haben: www. mdzi.de.

Auch die Zahntechniker-Innungen Hamburg/Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern haben auf ihrer gemeinsamen Innungsversammlung am 10.11.2017 fusioniert. Ab 01.01.2018 heißt die Innung: Zahntechniker-Innung Nord.

 

Auf der grünen Wiese: Der neugewählte Vorstand der Mitteldeutschen Zahntechniker-Innung. V.l.n.r.: Thomas Grünthal, Lutz Bigl, Silvio Schneider, Mirko Langer, Simone Gretzmacher, Roland Unzeitig, Rainer Struck, Constantin Hecking und Margit Rauh

 


Für Sie, liebe Mitglieder der neuen MDZI, wird dies auch mit ein wenig Umstellungsaufwand verbunden sein. Im ersten Quartal des kommenden Jahres werden wir die Beitragsbescheide gemäß der neuen, von allen beschlossenen Beitragsordnung an Sie heraus senden. Im Anschreiben zu den Beitragsbescheiden werden wir die Zusammensetzung und Höhe der Beiträge nochmals erläutern. Sollte es insoweit Klärungsbedarf geben, bitte zögern Sie nicht und melden Sie sich in der Innungsgeschäftsstelle.

Eine gemeinsame Innung wird zukünftig selbstverständlich auch nur noch ein gemeinsames Konto haben. Wir werden voraussichtlich das Konto der Innung Berlin-Brandenburg als Konto der Mitteldeutschen Zahntechniker-Innung weiterführen können. Die Berlin-Brandenburger müssen dann in ihren Überweisungsvorlagen oder ähnlichem allein den Namen des Empfängers ändern, die Mitglieder in Sachsen-Anhalt und Westsachsen müssen sich neben einem neuen Namen auch mit einer neuen Kontoverbindung vertraut machen.

Wie vorab angekündigt, bleiben vorläufig beide Geschäftsstellen, d.h. sowohl die Berliner als auch die Magdeburger Geschäftsstelle, bestehen. Hauptsitz und Rechnungsanschrift wird der Sitz der Berliner Geschäftsstelle sein.

Der von Ihnen gewählte Vorstand der MDZI hat sich bereits im November 2017 zu einer Klausurtagung getroffen, anstehende Themen besprochen, die Ausrichtung der Innung abgestimmt, Aufgaben und Verantwortlichkeiten verteilt, um so der Arbeit des neuen Vorstandes Ziel und Richtung zu geben. Inhalt, Richtung und Ziele der Innung möchten wir gerne mit Ihnen diskutieren und ihre Erwartungen, Wünsche und Anregungen aufnehmen und umsetzen. Deshalb haben wir gleich für das erste Quartal des Jahres 2018 in jeder Region eine sogenannte „Regionalversammlung“ geplant, bei der sich der neu gewählte Vorstand zum einen allen Innungsmitgliedern einmal persönlich vorstellen möchte. Der Vorstand setzt sich zusammen aus drei Mitgliedern des Innungsbereichs Berlin-Brandenburg, drei Mitgliedern der Region Sachsen Anhalt und drei Mitgliedern aus dem Bezirk Westsachsen. Da sicherlich nicht alle Personen in allen Regionen gleichermaßen gut bekannt sind stellt sich der Vorstand zunächst einmal persönlich vor und den Fragen aller Mitglieder.

Darüber hinaus wird der Vorstand seine Vorstellungen von den Zielen seiner Arbeit erklären, wir hoffen, dass wir in einer regen Diskussion viele Anregungen und Wünsche von Ihnen für die Arbeit des Vorstandes und der Geschäftsführung mitnehmen können.

Das Thema Ausbildung ist für jeden Berufsstand ein wichtiges Thema, gerade mit der Verlegung der ÜLU und der Zwischen- und Gesellenprüfungen von Halle nach Berlin, der infolge der Fusion angestrebten Harmonisierung der Ausbildung und der Prüfung innerhalb des Innungsbereiches und dem bedenklichen Rückgang an Ausbildungsbereitschaft gibt es da sicherlich einiges zu besprechen.

Selbst verständlich kann jeder Betrieb an jeder Regionalveranstaltung teilnehmen, unabhängig von seinem Betriebssitz. Ziel der Fusion der Innungen war neben der Schaffung finanzieller Vorteile unter Ausschöpfung von Einsparpotenzialen erklärtermaßen auch eine Verbesserung der Leistungen für die Innungsmitglieder.

Wir möchten einerseits noch intensiver mit Ihnen in Kontakt kommen und Ihnen zeigen, was wir zu bieten haben. Wir möchten andererseits mit Ihnen zusammen die Innung so aufstellen, dass Sie als Mitglieder noch stärker einen Mehrwert aus Ihrer Mitgliedschaft erfahren. Dafür ist es wichtig, dass wir miteinander reden. Wir möchten nur Angebote schaffen, die Ihnen tatsächlich etwas bringen und Ihnen betriebswirtschaftlich bzw. bei der Positionierung im Markt einen Vorteil verschaffen.

Erfahrungsgemäß müssen wir auch offen darüber reden, was Innung nicht leisten kann und warum nicht.

Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn Sie durch Ihre zahlreiche Teilnahme sich an unseren Bemühungen beteiligen, die Innung für alle gewerblichen Labore in Westsachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin zu einem noch lebhafteren und lautstarken Interessenvertreter für das gewerbliche Zahntechnikerhandwerks zu machen, welche Ihnen bei allen Fragen der Betriebsführung hilfreich zur Seite steht und von allen als kompetenter Ansprechpartner und Problemlöser wahrgenommen wird.

Die Mitteldeutsche Zahntechniker-Innung wird sich als leistungsstarker Dienstleister der Zahntechniker auch auf dem 7. Dental-Gipfel vom 11.01.2018 bis 14.01.2018 in Warnemünde präsentieren. Besuchen Sie uns an unserem Stand!

Wir haben viel vor, es gibt viel zu tun, aber wir können auch sehr viel leisten! Wir freuen uns, Ihnen in Zukunft als Mitteldeutsche Zahntechniker-Innung bzw. als Zahntechniker-Innung Nord nach den Fusionen mit dem frischen Wind der Veränderung und konzentrierter Kraft weiterhin als Partner zur Seite zu stehen!

Quelle: "der artikulator" 06/2017

 

Vorstand und Geschäftsführung der Zahntechniker-Innung Nord: Im Strandkorb, v.l.n.r.: Britta Kloos, Nadine Seifert, Monika Dreesen-Wurch. Stehend v.l.n.r. Michael Retzlaff, Holger Helmers, Dirk Schiebler, Rolf Schulz, Heiko Schäfer und Thomas Breitenbach

 

 

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